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Kreditkartenkonditionen als Internethändler
Was kostet einem Händler die Bezahlung per Kreditkarte im Internet Shop
Sind die Konditionen für eCommerce andere, als für Erotik und High Risk?
Vorgehensweise bei der Beantragung eines Kreditkartenvertrages

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Stand April 2008
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<<Kreditkartenvertrag f. Händler / Acquirer<<
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Die Kreditkarten-Konditionen

Die Konditionen für die Nutzung von Kreditkarten im online-Shop sind abhängig vom Geschäftsmodell und dem zu erwartenden Umsatz.

  • In die Kategorie eCommerce gehören die Geschäftsmodelle des Versandhandels über das Internet: Hierzu gehören alle Produkte, die im Internet bestellt und per Post versand werden.
  • Dann gibt es das Geschäftsmodell MoTo, dass für „Mail Order Telephone Order“ steht. In diese Kategorie gehören die Waren und Dienstleistungen, die per Fax oder Brief bestellt werden (Mail Order) oder über das Telefon vertrieben werden (Telephone Order).
  • In die Kategorie Digital Content fallen Internetprodukte, deren Auslieferungen nicht über den Postweg, sondern direkt über das Internet erfolgt.
    • Dies können Download-Produkte von Dateien (z.B. MP3, PDF) sein, aber auch  Zugänge zu Internet-Portalen oder Mitgliedschaften bei Singlebörsen.
    • Zu dieser Kategorie gehören auch die Produktgruppen aus dem Bereich Gaming (bzw. Gambling) und Erotik.

Die Produktgruppen Gaming oder Erotik werden von den Acquirern in der Regel als High Risk eingestuft. Für dieses erhöhte Risiko wird folglich ein Risikoaufschlag von ein bis zwei Prozent verlangt. Ebenso kommt im Erotikbereich noch eine zusätzliche jährliche Prüfungsgebühr von ca. 2.000,- pro Jahr hinzu. Diese Prüfungsgebühr wird von den Kreditkartengesellschaften erhoben, um die Web-Seiten des Anbieters in regelmäßigen Abständen auch inhaltlich zu überprüfen.

Zudem unterstützen nicht alle Acquirer auch alle Geschäftsmodelle: Bei einem klassischen eCommerce-Shop wird man vergleichsweise einfacher einen Acquirer finden, als dies z.B. bei den problematischen Produkten wie Erotik, Pharmacy, Tabak oder Replikas der Fall sein dürfte.

Der Kreditkartenakzeptanzvertrag stellt für die Bank einen Kreditvertrag dar:

Die Vergabe eines Kreditkartenakzeptanzvertrags wird von der Bank genau so geprüft, wie ein Kredit für eine Eigentumswohnung. Gehen Sie entsprechend gewissenhaft und seriös in der Vorbereitung und in den Gesprächen mit der Bank vor!

Das richtige Vorgehen zur Erlangung eines Kreditkartenakzeptanzvertrages

  • Vor der ersten Kontaktaufnahme mit dem Acquirer sollten Sie das Geschäftsmodell schriftlich eindeutig beschreiben. Es ist dabei sehr wichtig, dass das Geschäftsmodell für einen Außenstehenden klar ersichtlich und nachvollziehbar ist.
  • Beschreiben Sie genau den Bestellvorgang für Endkunden und die Abwicklung der Bezahlung bis zur Lieferung der Ware. Dem Acquirer muss ersichtlich werden, dass das von Ihnen vertriebene Produkt kein Risiko darstellt. Es kann schnell passieren, dass  eine normale Singlebörse in der Betrachtung eines Acquirers zu einer erotischen Datingplattform interpretiert wird und entweder kein Akzeptanzvertrag gewährt wird oder ein High Risk Aufschlag erhoben wird.
  • Neben dem Geschäftsmodell spielt der zu erwartende Kreditkarten-Umsatz eine entscheidende Rolle bei den Konditionen.
  • Wenn ganz neu mit dem Geschäft begonnen wird, so empfiehlt es sich auf jeden Fall, den Shop mit alternativen Bezahlverfahren zu starten.
  • Für den Einstieg empfiehlt sich ein Vertrag bei Worldpay: Dabei ist mit einem Disagiosatz von 3,95% zu kalkulieren.

 

Das Angebot der Kreditkarte als ein weiteres Bezahlverfahren wird der Kreditkarte einen Umsatzanteil von 30% bringen.

 

Wenn bereits tatsächliche Umsätze im Internetshop erzielt werden und eine Umsatzhistorie existiert, können erheblich bessere Konditionen erzielt werden:

  • Bei einem Kreditkartenumsatz zwischen 50 bis 100.000,- pro Monat lassen sich Disagio-Sätze von 2,5% bis 3% erzielen.
  • Bei einem monatlichen Kreditkartenumsatz zwischen 100 bis 200.000,- sind Disagiosätze um die 2% möglich.
  • Bei einem Kreditkarteumsatz über 200.000,- pro Monat bieten spezialisierte Anbieter wie PAY4 bereits Disagiosätze unter 2% an.

Sollten Sie für Ihren aktuellen Umsatz höhere Disagiosätze bezahlen, sollten Sie sich an Spezialisten wie die PAY4 wenden und ein Alternativangebot anfordern.

Beim Vergleich der Konditionen sollten folgende Parameter der verschiedenen Acquirer verglichen werden:

  • Grundgebühr
  • Disagiosatz
  • Transaktionsgebühren
  • Refund Gebühren
  • Chargeback Gebühren
  • Auszahlungsrhythmus (täglich, wöchentlich, monatlich)
  • Sicherheiten

Überprüfen Sie regelmäßig die Kreditkarten-Konditionen und holen Sie sich Alternativangebote ein!

Haben Sie sich für einen Payment Service Provider entschieden, der an mehrere Acquirer angeschlossen ist, entfällt der technische Integrationsaufwand bei einem eventuellen Acquirerwechsel.

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Zahlen Sie mehr als 2% Disagio für Ihren aktuellen Kreditkartenumsatz? Dann sollten Sie sich mit uns in Verbindung setzen.

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Weitere Informationen unter www.kreditkartenzahlung.net und www.kreditkartenakzeptanz.net

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